Bezirksleitertreffen in Eppan

Rheuma-Liga will verstärkt in Bezirken tätig werden!
Vor kurzem hat die Rheuma-Liga Südtirol bei einem Treffen mit den Bezirksleitern die wesentlichen Tätigkeiten für das Jahr 2012 beschlossen. Vorrangig ging es beim Treffen um die Stärkung und den Aufbau des Vereins auf Bezirksebene. Die Rheuma-Liga Südtirol existiert nunmehr seit 22 Jahren und möchte künftig ihre Tätigkeit in den Südtiroler Bezirken intensivieren. Bei dem Treffen mit den Bezirksleitern in Eppan wurde der Modus der Vereinstätigkeit auf Bezirksebene abgeklärt. Ziel der Neuorganisation des ehrenamtlich tätigen Vereines ist es, verstärkt auf Bezirksebene mit Tätigkeiten und Vorträgen präsent zu sein, um somit die vielen tausend Rheumakranken in Südtirol noch besser betreuen zu können. „In den vergangenen drei Jahren ist es uns gelungen, im Bereich Sensibilisierung und Aufklärung in Bezug auf die Volkskrankheit Rheuma einiges zu bewegen, allerdings bleibt noch viel zu tun. Nun möchten wir mit unseren sehr engagierten Bezirksleitern auch auf Bezirksebene noch mehr für die Rheumakranken tun, vor allem sind wir bestrebt, die Warmwasser- und Trockengymnastikkurse in allen Bezirken anzubieten und Vorträge zum Thema Rheuma zu organisieren. Leider endet Rheuma sehr oft mit einer Invalidität und dem frühzeitigen Ausscheiden aus dem Arbeitsleben und einer damit einhergehenden Isolation der Betroffenen. Wir wollen die Menschen über die Volkskrankheit informieren und die Betroffenen für die geschonte Bewegung gewinnen.", so der Präsident Günter Stolz und Sekretär Andreas Varesco.

Erfreuliche Meldung!

Wir danken für die Spende!

Einen besonders freudigen Moment gab es vor nicht allzu langer Zeit für die Rheuma-Liga Südtirol. Frau Sigrid Herbst ließ der Rheuma-Liga eine Spende zukommen. Der Präsident der Rheuma-Liga Günter Stolz und der Bezirks- und Gruppenleiter Nikolaus Ebli ließen es sich nicht nehmen, die Spende persönlich in Empfang zu nehmen und Frau Herbst für die großzügige Zuwendung zu danken. Frau Herbst hat einen besonderen Bezug zur Rheuma-Liga: Ihr letzthin verstorbener Vater Alfred Herbst war sehr lange Zeit Mitglied der Rheuma-Liga Südtirol. "Im Namen der Rheuma-Liga danke ich von ganzem Herzen Frau Sigrid Herbst für die finanzielle Unterstützung. Zugleich möchte ich mich auch bei all jenen Gönnern bedanken, die den Verein mit kleinen und größeren Spenden unterstützen. Die Rheuma-Liga ist über jede Spende erfreut, denn das Geld wird für die vielen Rheumakranken in Südtirol eingesetzt.", so der Präsident Günter Stolz.

Aktueller Pressebericht

 "'Das Land Südtirol' berichtet über die Rheuma-Liga"

In der Dezemberausgabe der Zeitschrift "Das Land Südtirol" findet sich auf Seite 15 ein ganzseitiger Artikel über das Thema Rheuma. Auch die Infobroschüre der Rheuma-Liga sowie die Rheuma-Liga selbst werden vorgestellt. Der tolle Artikel stammt aus der Feder von Frau Monika Pichler.  Die Ausgabe der Zeitschrift findet sich in der Rubrik "NÜTZLICHE DOWNLOADS" und in der Rubrik "PRESSEBERICHTE". "Wir werden weiterhin alles daransetzen, um die Menschen in Südtirol über die Volkskrankheit Rheuma zu informieren und die Gesellschaft für dieses schwierige Thema zu sensibilisieren. Allen, die die Öffentlichkeit über die Tätigkeiten der Rheuma-Liga informiert haben, sprechen wir von ganzem Herzen unseren Dank aus", so der Präsident der Rheuma-Liga Günter Stolz und der Sekretär Andreas Varesco.

 

Medienmitteilung des Landespresseamtes

"Leben mit Rheuma": Sensibilisierungsarbeit vorgestellt

LPA - "Aufklärung und Information, um Leid und Kosten zu sparen": Gemeinsam mit den Vertretern der Rheuma-Liga Südtirol stellte Gesundheitslandesrat Richard Theiner heute (17. November) die Behandlung von Rheuma in Südtirol, die Tätigkeit der Rheuma-Ambulanz und die neue Info-Broschüre zum Thema Rheuma vor.

(v.l.) Ulrich Seitz, Direktor des Landesamtes für Krankenhäuser, Andreas Varesco und Günter Stolz von der Rheuma-Liga Südtirol, LR Richard Theiner und Armin Maier, Leiter der Rheuma-Ambulanz am Krankenhaus Bozen. Foto: LPA/Ravanelli
Rund 50 Millionen Europäer sind laut Weltgesundheitsorganisation von rheumatischen Erkrankungen betroffen, über fünf Millionen Betroffene gibt es in Italien. In Südtirol leiden über 18.000 Personen an einer entzündlich, rheumatischen Erkrankung, davon sind 1.500 offiziell Mitglied der Rheuma-Liga.

"Rheumatische Erkrankungen sind im Steigen begriffen. Bei nicht angemessener Behandlung können sie noch immer zu Behinderungen führen. Daher steht für uns die Informations- und Aufklärungsarbeit zum Thema Rheuma an oberster Stelle", betonte Landesrat Richard Theiner bei der heutigen Pressekonferenz.

Was viele nicht wissen: Hinter dem Sammelbegriff Rheuma, der Gelenkzerstörung bedeutet, stehen rund 450 verschiedene Krankheitsbilder. "Das macht die Diagnose nicht einfach. Die frühzeitige Abklärung, um welche Form von Rheuma es sich genau handelt, ist aber essentiell, damit der Patient die richtige Behandlung erfährt und lernt, mit seiner Erkrankung zu leben, anstatt unter ihr zu leiden", unterstreicht Armin Mair, Leiter der Rheuma-Ambulanz am Krankenhaus Bozen.

Bei der Rheuma-Ambulanz Bozen handelt es sich um einen landesweiten Dienst. Sie ist Teil der Inneren Medizin. Fünf Ärzte und drei Krankenschwestern sind in der Rheuma-Ambulanz im Einsatz, allerdings nicht ausschließlich, sondern teilweise auch auf der Inneren Medizin. Die Anzahl der Leistungen hat in den letzten Jahren stetig zugenommen: Allein im Jahr 2010 wurden 6.400 Gesamtvisiten (Erstvisiten und Kontrollen) in der Rheumatologie Bozen gezählt. "2011 werden wir auf knapp 8.000 Visiten kommen", so Mair. Durch die Rheuma-Ambulanz hätten die Südtiroler die Möglichkeit, im Land behandelt zu werden und müssten nicht wie früher nach Innsbruck oder Verona ausweichen.

Die Rheuma-Ambulanz arbeitet eng mit der Rheuma-Liga Südtirol zusammen, die seit 20 Jahren für Rheuma-Patienten im Einsatz ist. "Unser Ziel ist es, die Gesellschaft für das weit verbreitete, jedoch oft nicht ernst genommene Thema Rheuma zu sensibilisieren und den betroffenen Patienten zur Seite zu stehen", so Günter Stolz, Präsident der Rheuma-Liga Südtirol. Zu diesem Zweck hat die Rheuma-Liga anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens eine 132-Seiten-starke Informationsbroschüre herausgegeben. Sie enthält alle Informationen zum Thema Rheuma sowie viele Tipps und Tricks, wie man besser mit der Krankheit leben kann.

"Weil auch viele junge Leute von Rheuma betroffen sind, haben wir zudem eine informative Homepage, einen Newsletter-Dienst sowie ein Facebook-Profil zum Thema Rheuma eingerichtet, das sich immer größerer Beliebtheit erfreut", erklärt Andreas Varesco von der Rheuma-Liga Südtirol. Unter www.rheumaliga.it kann auch die Informationsbroschüre in deutscher und italienischer Sprache herunter geladen werden.

Neben der engen Zusammenarbeit von Gesundheitsdienst, Rheuma-Ambulanz und Rheuma-Liga spielen auch die Hausärzte eine wichtige Rolle in der Betreuung der Rheumakranken. "Eine starke Einbindung der Hausärzte ist wichtig, damit Rheuma in Zukunft schneller behandelt wird und die Zuweisung zu Reha-Strukturen sinnvoll garantiert wird", sagt Landesrat Richard Theiner, dem neben der angemessenen Betreuung der Patienten auch die Prävention ein Anliegen ist. "Rheuma kann man durch regelmäßige körperliche Aktivität, ausgewogene Ernährung und einen ergonomisch optimierten Arbeitsplatz vorbeugen", so Theiner. "Prävention und eine frühe Erkennung der Krankheit spart viel Leid und Kosten."

 

Medienmitteilung

„Weltrheumatag gut verlaufen!"


Die Rheuma-Liga Südtirol zeigt sich in einer Mitteilung an die Medien zufrieden mit dem Verlauf des Weltrheumatages am 12. Oktober. Zahlreiche einheimische Medien haben über diesen Tag berichtet. Eigens für den Weltrheumatag hat die Rheuma-Liga Südtirol einen Informationsstand im Eingangsbereich des Krankenhauses Bozen aufgestellt. Sehr viele Besucher des Krankenhauses haben die Gelegenheit wahrgenommen, um sich Informationsmaterial zum Thema Rheuma zu besorgen und in einen Gedankenaustausch mit den Vertretern der Rheuma-Liga zu treten. Vor Ort war auch ein Filmteam der Nachrichtensendung Südtirol Heute, das sowohl die Rheumaambulanz Bozen als auch die Rheuma-Liga Südtirol filmte, um einen Beitrag darüber zu senden. „Im Namen der Rheuma-Liga darf ich mich bei all jenen Medienvertretern bedanken, die über den Weltrheumatag berichtet haben und somit das Thema Rheuma ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt haben. Bedanken darf ich mich auch bei all jenen freiwilligen Helfern, die uns bei der Umsetzung unseres Programmes geholfen haben. Die Rheuma-Liga wird sich auch weiterhin für die vielen tausend Rheumakranken in Südtirol einsetzen.", so der Präsident der Rheuma-Liga Günter Stolz.


Mit der freundlichen Bitte um Veröffentlichung!

Rheuma-Liga Südtirol gratuliert Rheumazentrum Oberammergau zum 40 jährigen Bestehen!

Das Rheumazentrum Oberammergau feierte am 4. Oktober sein 40 jähriges Bestehen. Rund hundert geladene Gäste feierten den runden Geburtstag des Rheumazentrums. Auch eine Delegation der Rheuma-Liga Südtirol, angeführt vom Präsidenten Günter Stolz, war nach Oberammergau gereist, um die Glückwünsche und den Dank für die stets gute Zusammenarbeit zu überbringen. Die Rheuma-Liga Südtirol pflegt seit jeher sehr enge Verbindungen zum Rheumazentrum, das einen hervorragenden Ruf weit über die Grenzen Bayerns hinaus genießt. Das Rheumazentrum Oberammergau ist ein Glücksfall für Südtirol und viele Südtiroler fahren jährlich nach Oberammergau, um dort die hochwertigen Kuren zu genießen. Demnächst werden weitere Umbauarbeiten an der Klinik vorgenommen werden. "Die Rheuma-Liga Südtirol gratuliert der Klinikleitung und all den Mitarbeitern zum 40. Geburtstag. Gleichzeitig möchte ich die Gelegenheit wahrnehmen, um den Verantwortlichen der Klinik für die stets gute Zusammenarbeit in den letzten 21 Jahren danken.", so der Präsident der Rheuma-Liga Günter Stolz.

Von links im Bild: Dr. med. Arbogast, Dr. med. Kaufmann, Vorstandsmitglied der Rheuma-Liga Christine Peterlini, der Direktor der Waldburg Zeil Kliniken, Ehrenpräsidentin der Rheuma-Liga Margret Herrnhof Prast, Dr. med. Keysser, der Präsident der Rheuma-Liga Günter Stolz, Dr. med. Meier, Dr. Becker, der Direktor des Rheumazentrums Oberammergau, die Vertretung der Morbus Bechterew Vereinigung Bayern

Weltrheumatag

Rheuma-Liga Südtirol zum Weltrheumatag: „Rheuma kann jeden treffen"

Am 12. Oktober wird seit dem Jahre 1996 der Weltrheumatag begangen. Auch die Rheuma-Liga Südtirol, die nun seit 21 Jahren besteht und ehrenamtlich für die vielen tausend Betroffenen in Südtirol tätig ist, begeht den 12. Oktober mit gar einigen Initiativen. Ziel des Weltrheumatages und der Veranstaltungen der Rheuma-Liga Südtirol ist es, die Volkskrankheit Rheuma ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Zu diesem Zweck wird die Rheuma-Liga Südtirol am 12. Oktober mit einem Informationsstand am Krankenhaus Bozen präsent sein. Zum selben Zweck hat die Rheuma-Liga Radio Sendungen zum Thema Rheuma organisiert, an denen Vertreter der Rheuma-Liga sowie ausgebildete Rheumatologen über die Krankheit sprechen werden. Am Samstag, dem 08. Oktober wird auf Südtirol1 am Vormittag über das Thema Rheuma gesprochen. Die Studiogäste sind Dr. Armin Maier, Leiter der Rheumaambulanz Bozen und Günter Stolz, Präsident der Rheuma-Liga. Am Montag, dem 10. Oktober wird im Rai Sender Bozen zwischen 09:00 und 10:00 Uhr eine Sendung zum Thema „Rheuma - eine Krankheit jeden Alters" ausgestrahlt. An der Sendung teilnehmen werden der Rheumatologe Dr. Bernd Raffeiner und der Präsident der Rheuma-Liga Günter Stolz.

Neu Neu Neu

Die Rheuma-Liga Südtirol ist bei Facebook angemeldet!

Die Rheuma-Liga Südtirol teilt allen Mitgliedern, Freunden, Unterstützern und Betroffenen mit, dass ab jetzt die Rheuma-Liga Südtirol auf Facebook zu finden ist. "Wir hoffen auf diese Weise noch leichter, unkomplizierter und schneller mit unseren Mitgliedern und den vielen tausend Betroffenen in Kontakt treten zu können. Von Beginn an war es unser Wunsch, auf die Bedürfnisse der Mitglieder einzugehen und ihnen helfend zur Seite zu stehen. Für uns gilt der Leitsatz: 'Zusammen sind wir stark'. Nur wenn wir eine große Gruppe sind, können wir mit einer kräftigen Stimme für die Anliegen der Rheumakranken in Südtirol eintreten. In diesem Sinne bitten wir alle Mitglieder, uns weiterhin zu unterstützen und uns die Anliegen und Verbesserungsvorschläge zukommen zu lassen.", so der Präsident der Rheuma-Liga Günter Stolz.

Vortrag in Bozen

Vortrag „Volkskrankheit Rheuma" in Bozen

Vor kurzem fand der von der Rheuma-Liga organisierte Vortrag zum Thema „Volkskrankheit Rheuma" in Bozen statt. Der Leiter der Rheumaambulanz am Krankenhaus Bozen Dr. Armin Maier referierte gekonnt über Rheuma, dessen Ursachen und die Behandlungsmethoden. Der Sekretär der Rheuma-Liga Andreas Varesco überbrachte die Grüße des Präsidenten Günter Stolz und dankte den Bezirksleitern der Rheuma-Liga von Bozen Mauro Boccuzzi, Vera Annesi und Ingrid Anhaus für die Initiative zum Vortrag und ihren großen Einsatz für die vielen Mitglieder in Bozen. „Derzeit zählt die Rheuma-Liga mehr als 1.400 Mitglieder und jeden Tag kommen neue dazu. Insgesamt sind einige tausend Menschen von rheumatischen Krankheiten betroffen, eine Invalidisierung ist oft die Folge. Wir versuchen unser Bestes zu geben, um die medizinische Betreuungssituation für die Rheumapatienten zu verbessern, weshalb wir in engem Kontakt mit den verantwortlichen des Sanitätswesen stehen. Wir danken dem Landesrat Dr. Richard Theiner für seine Unterstützung und hoffen gemeinsam auch das Problem der allzu langen Wartelisten für Untersuchungen und Physiotherapien in den Griff zu bekommen", so der Präsident Günter Stolz und der Sekretär Andreas Varesco.

Rheuma-Liga gratuliert!

Morbus Bechterew Vereinigung Tirol feiert 25 jähriges Jubiläum - Rheuma-Liga Südtirol dankt für Zusammenarbeit!

Vor kurzem feierte die Morbus Bechterew Vereinigung Tirol in den Swarowski Kristallwelten ihr 25 jähriges Bestandsjubiläum. Die Präsidentin Edith Thurner konnte zahlreiche Gäste begrüßen, unter anderen den Dozenten Dr. Erich Mur, den Dozenten Dr. Johann Gruber, Dr. Wolfgang Halder vom Landeskrankenhaus Hochzirl und den Präsidenten der Rheuma-Liga Südtirol Günter Stolz. Nach einem Rückblick auf die vergangenen 25 Jahre und einer Filmvorführung zum Krankheitsbild Morbus Bechterew bedankte sich der Präsident der Rheuma-Liga Günter Stolz für die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den Freunden aus Nordtirol. Die Rheuma-Liga Südtirol hat schon mehrmals mit der Morbus Bechterew Vereinigung Tirol und der Partnerorganisation ATMAR aus dem Trentino interregionale Symposien abgehalten. „Wir möchten die Zusammenarbeit mit den Freunden aus Tirol und dem Trentino weiter ausbauen, ganz im Sinne der Europaregion Tirol und frei nach dem Gedanken: „Krankheiten machen nicht an der Grenze halt!", so der Präsident Stolz in seinen Grußworten.

Zweites Bezirksleitertreffen

„Zweites Bezirksleitertreffen der Rheuma-Liga!“

Der Präsident der Rheuma-Liga Südtirol Günter Stolz hatte vor kurzer Zeit zum zweiten Bezirksleitertreffen der Rheuma-Liga Südtirol nach Eppan geladen und zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind der Einladung gefolgt. Beim zweiten Treffen dieser Art ging es hauptsächlich um die Neuausrichtung des Vereins, um eine effizientere Organisationsstruktur und um eine gezielte Einbindung der Mitglieder, die bereit sind, aktiv in den Bezirken Südtirols für die Rheuma-Liga Südtirol tätig zu sein. Die Bezirksleiterinnen und Bezirksleiter werden die Warmwasser- und Trockengymnastikgruppen organisieren und können in den Bezirken mit Hilfe des Sekretariates Vorträge und gesellschaftliche Aktivitäten starten. „Zurzeit sind in etwa 750 von insgesamt 1400 Mitgliedern der Rheuma-Liga in den wöchentlichen Turn- und Warmwassergymnastikgruppen eingeschrieben. Unser Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit den öffentlichen Stellen, die vielen tausend Rheumatiker in Südtirol für die Bewegung zu gewinnen. Für Rheumatiker ist die geschonte Bewegung unerlässlich. Wenn die Betroffenen aktiv bleiben, tun sie sich selber etwas Gutes“, so der Präsident der Rheuma-Liga Günter Stolz.

Rheuma-Liga Südtirol: „Wollen Tätigkeiten und Angebote 2011 ausweiten!"


Am Samstag, den 12. März 2011 hielt die Rheuma-Liga Südtirol ihre alljährliche Vollversammlung im Tannerhof in Girlan ab. Mit ihrer Anwesenheit beehrten die Rheuma-Liga der Bürgermeister von Eppan Wilfried Trettl und der Amtsdirektor Dr. Ulrich Seitz, der in Vertretung des Landesrates gekommen war. Die Ehrengäste lobten in ihren Grußworten den Einsatz der Rheuma-Liga und sicherten ihre weitere Unterstützung zu. Der Amtsdirektor Dr. Ulrich Seitz gab einen Überblick über die anstehenden Vorhaben, die gemeinsam mit der Rheuma-Liga Südtirol durchgeführt werden sollen, damit die Versorgungssituation der Rheumatiker in Südtirol noch weiter verbessert werde. Der Präsident der Rheuma-Liga Günter Stolz ging in seinem Jahresbericht auf die wichtigsten Tätigkeiten ein, darunter die Erstellung der 122 Seiten starken Informationsbroschüre zum Thema Rheuma, die bei den Mitgliedern reißenden Absatz finde. Stolz zeigte auf, dass die Tätigkeit des ehrenamtlichen Vereins deutlich ausgebaut werden konnte. Im Jahre 2010 seien deutlich mehr Warmwasser- und Trockengymnastikkurse sowie Nordic-Walking-Einheiten angeboten worden als im vorhergehenden Jahr. Zurzeit nehmen 750 Mitglieder an den wöchentlichen Kursen, die von ausgebildeten Physiotherapeuten geleitet werden teil. „Die geschonte Bewegung unter Anleitung von Physiotherapeuten ist für Rheumakranke von größter Bedeutung. Die Rheuma-Liga Südtirol wird sich weiterhin bemühen, Rheumakranke für die sanfte Bewegung zu gewinnen", versprach Stolz. Höhepunkt der Hauptversammlung war der Vortrag von Alexandra Prast von der Sozialgenossenschaft „independentL." und dem Physiotherapeuten Christian Platzer zum Thema „Ein Leben in Autonomie und Sicherheit: gewusst wie!"

Mitglieder der Rheuma-Liga in Oberammergau

 

Einige chronisch erkrankte Patienten der Rheumaliga Südtirol wurden vom 7.2 bis 26.2.2011 im Rheumazentrum Oberammergau stationär zur Besserung und Stabilisierung ihres Gesamtgesundheitszustandes aufgenommen.
Die Patienten wurden von den Fachärzten, Therapeuten und Pflegekräften sehr freundlich empfangen und versorgt.
Je nach Krankheitsbild wurden sie diagnostischen Untersuchungen (Laboruntersuchungen, Knochendichtemessungen, Röntgenbilder, Magnetresonanzen, Ultraschall usw.) unterzogen.
Zur Besserung und Linderung ihrer vielfältigen Beschwerden wurde den Patienten ein umfangreiches therapeutisches Programm angeboten.
Jeder nahm nach seinem individuellen Therapieplan an verschiedenen Einzelbehandlungen, Kursen und Fachvorträgen teil.
Der Tag war voll ausgefüllt: Krankengymnastik, Ergotherapie, Massagen, Wassergymnastik, medizinische Trainingstherapie, Atemgymnastik, Entspannungstherapie, Heu- und Moorpackungen, Moorbäder, Thai Chi, Chi Gong, Pilates, Schmerzbewältigung, Stressbewältigung usw.
Sehr wertvoll fanden die Patienten, dass ihnen durch die enge Zusammenarbeit der vier Fachkliniken des Rheumazentrums Oberammergau ein ununterbrochener Therapiefluss ermöglicht wurde und dass das gesamte Spektrum rheumatischer Erkrankungen (entzündliche rheumatische, sowie degenerativ-rheumatische, Weichteilrheumatismus usw.) unter einem Dach behandelt wurde.
Sehr nützlich fanden die Patienten die individuelle Krankengymnastik, die Massagen,
die medizinische Traininigstherapie und die Wassergymnastik.
Die Fachvoträge über die rheumatischen Erkrankungen (chronische Polyarthritis, Morbus Bechterev, Lupus, Poliarthrose, Fibromyalgie, Osteoporose usw.) waren besonders für neu erkrankte Patienten hilfreich.
Die Wichtigkeit regelmäßiger medizinischer Rehabilitation und eine regelmäßige rheumatologische Betreuung für chronisch erkrankte Patienten wurde vom Chefarzt Dr. med. Keysser immer wieder betont.
Insgesamt war der Aufenthalt im Rheumazentrum Oberammergau für alle Patienten sehr wertvoll und hilfreich für eine bestmögliche Bewältigung der Krankheit und für eine positive Wiedereingliederung in Alltag und Berufsleben.

Medienmitteilung

Neue Jubiläumsbroschüre der Rheuma-Liga - 122 Seiten Information zur Volkskrankheit Rheuma!

Die Rheuma-Liga informiert in einer Mitteilung an die Medien alle Südtirolerinnen und Südtiroler über die Herausgabe der Jubiläumsbroschüre anlässlich des 20 jährigen Bestehens des ehrenamtlichen Vereines. Rheuma gehört zu den am meist verbreitetesten Volkskrankheiten und führt allzu oft durch zu späte und falsche Behandlung zu Invalidisierung und zu frühem Ausscheiden aus dem Beruf. Die Betroffenen leiden unter großen und meist ein Leben lang anhaltenden Schmerzen. Das Schlimmste ist aber, dass in der Bevölkerung nur diffuses Wissen über das Thema Rheuma vorhanden sei und Rheuma allzu oft als „Alte-Leute-Krankheit" abgestempelt werde und von vielen Menschen in seinen Auswirkungen dramatisch unterschätzt werde. „Hier wollen wir von der Rheuma-Liga Südtirol gegensteuern und aus diesem Grund haben wir uns entschieden, eine neue, 122 Seiten umfangreiche und in Zusammenarbeit mit Rheumatologen und Spezialisten gestaltete Informationsbroschüre herauszugeben. Alle Interessierten können diesen Ratgeber kostenlos am Sitz der Rheuma-Liga während der Bürozeiten abholen oder ganz einfach auf der Homepage www.rheumaliga.it der Rheuma-Liga herunterladen. Die Informationsschrift ist in deutscher und italienischer Sprache erhältlich. Wir werden weiterhin alles erdenklich Mögliche für die Betroffenen in Südtirol tun und uns für die Anliegen der Rheumakranken auf allen Ebenen einsetzen", so der Präsident der Rheuma-Liga Günter Stolz und der Sekretär Andreas Varesco.

Wichtige Neuheit!

Erstes Treffen mit den Zonenleitern der Rheuma-Liga!

Die Rheuma-Liga Südtirol ist sehr froh darüber, mitteilen zu dürfen, dass am 27. November 2010 nach langer Vorbereitung das erste Treffen des Vorstandes mit jenen Mitgliedern, die sich bereit erklärt hatten, als Zonenleiter in der Rheuma-Liga mitzuarbeiten, stattgefunden hat. Präsident Günter Stolz begrüßte alle Teilnehmer an der gemeinsamen Sitzung und dankte bereits zu Beginn allen ganz herzlich für die Bereitschaft am weiteren Aufbau des Vereines mitarbeiten zu wollen. Im Anschluss daran stellten sich die Anwesenden einander vor und dann leitete der Sekretär Andreas Varesco zur Diskussion über. Nun hatten die Zonenleiter die Möglichkeit, ihre Kritik und die Verbesserungsvorschläge für ein noch effizienteres Funktionieren des Vereines vorzutragen. In den verschiedenen Wortmeldungen kam zum Ausdruck, dass die Zonenleiter bereit seien, mehr Verantwortung für den Verein zu übernehmen und dass sie in manchen Belangen mehr Entscheidungsfreiheit wünschten. Ausführlich gesprochen wurde auch über die Organisation der Warmwasser- und Trockengymnastik. Ausdrücklich gelobt wurde Präsident Günter Stolz und die Mitglieder des Vorstandes für das in den vergangenen zwei Jahren Geleistete, das sich durchaus sehen lassen kann. Nach den Wortmeldungen der Zonenleiter erläuterte der Sekretär Andreas Varesco die Vorstellungen des Vorstandes bezüglich der Optimierung der Organisationsstruktur. Ziel des Vorstandes der Rheuma-Liga sei es, die Organisation der Warmwasser- und Trockengymnastik den Zonenleitern zu überlassen, da diese am besten über die Bedürfnisse der Mitglieder vor Ort Bescheid wüssten. Dabei erhielten die Zonenleiter jede erdenkliche Hilfe vom Vorstand und der Sekretärin Carmen. Außerdem sollten die Zonenleiter auch autonom Vorträge, Tagungen und andere Tätigkeiten organisieren können, wobei der Vorstand jedoch eingebunden werden müsse. Jedes Jahr sollten zwei gemeinsame Sitzungen des Vorstandes mit den Zonenleitern stattfinden, damit der Gedankenaustausch gewährleistet sei. Zum Schluss wurde ein weiteres Treffen vereinbart. "Wir sind sehr froh, dass sich einige Mitglieder bereit erklärt haben, als Zonenleiter für die Rheuma-Liga tätig zu sein. In den vergangenen zwei Jahren musste sich der neue Vorstand einarbeiten und gleich zahlreiche Herausforderungen meistern, beispielsweise die Konsolidierung des Vereines, die Herausgabe von Infoblättern, die Installierung einer Homepage, die notwendige gewordene Überarbeitung der Satzungen, das Organisieren der 20 Jahrfeier und die Herausgabe einer 120 Seiten umfassenden Jubiläumsbroschüre, um nur einige Dinge zu nennen. Jetzt geht es darum, den Verein effizienter zu organisieren, um noch besser für die 1.400 Mitglieder arbeiten zu können", so Präsident Günter Stolz abschließend.

Gesundheitsbericht 2009

LPA - Der Gesundheitsbericht 2009 mit den wichtigsten Daten zur Gesundheit der Südtiroler Bevölkerung liegt seit heute (26. November) vor. Landesrat Richard Theiner zeigte sich bei der heutigen Pressekonferenz erfreut über lange Lebenserwartung und Geburtenüberschuss und hob zugleich hervor, der zunehmenden Anzahl von Tumorerkrankungen verstärkt entgegenwirken zu wollen.

Gesundheitsbericht 2009 vorgestellt: LR Theiner

"Mit der Klinischen Reform", unterstrich Gesundheits-Landesrat Richard Theiner, "setzen wir auf spezialisierte Zentren, und 2011 wird das Screening gegen Dickdarmkrebs eingeführt". Trotz vieler chronisch kranker Patienten, insgesamt 130.000 in Südtirol, und demzufolge ansteigender Behandlungskosten, sind die Gesamtkosten für Gesundheit und Pflegesicherung von 2008 auf 2009 nur um 2,6 Prozent gestiegen, was deutlich unter dem Wert der Nachbarländer liegt, legte Theiner weiter dar.

Die durchschnittliche Lebenserwartung in Südtirol liegt bei den Männern bei 79,8 Jahren und bei den Frauen bei 85,5 Jahren. Diese Werte gehören mit zu den höchsten in Europa. Im Jahr 2009 wurden in Südtirol insgesamt mehr Geburten als Todesfälle verzeichnet. Rund 18 Prozent der insgesamt 5.004 Geburten, etwa 900 Kinder, erfolgten in Zuwanderer-Familien.

Dagegen gab es im vergangenen Jahr 3.862 Sterbefälle. Häufigste Todesursachen sind Kreislaufsystem und Tumorerkrankungen, gefolgt von Krankheiten der Atemwege. Ein erkennbarer Trend sei die Zunahme an Tumorerkrankungen, merkte Gesundheitslandesrat Theiner an: "Jährlich gibt es 1.683 Tumor-Neuerkrankungen bei Männern; die Gesamtzahl der krebskranken Männer beläuft sich auf 8.608. Bei den Frauen gibt es 1.244 Fälle von Neuerkrankungen pro Jahr; insgesamt sind 9.781 Frauen in Südtirol krebskrank. Dabei ist die Tendenz der Tumorerkrankungen bei den Frauen noch stärker im Steigen begriffen als bei den Männern." Die Behandlung der Tumorerkrankungen ist für den Landesrat folglich eines der Hauptthemen der Klinischen Reform.

Der Gesundheitsbericht 2009 kann seit heute (26. November) auf der Homepage eingesehen und heruntergeladen werden: www.provinz.bz.it/eb/.

(mac)

 

Jubiläumsbroschüre

Jubiläumsbroschüre online und im Büro abholbar!

Anlässlich des 20 jährigen Jubiläums hat die Rheuma-Liga Südtirol weder Zeit noch Mühen gescheut, die Jubiläumsbroschüre aus dem Jahre 2000 völlig zu überarbeiten und neu herauszugeben. In unzählig vielen Stunden ist es gelungen, einen Ratgeber für Rheumakranke mit vielfältigen Informationen herauszugeben. Auf der Jubiläumsfeier stellte der Sekretär der Rheuma-Liga Andreas Varesco, der die Gesamtkoordination der Broschüre übernommen hatte, die neue Informationszeitschrift vor. Einen großen Dank richtete er dabei an alle Mitwirkenden, inbesondere an all die Rheumatologen, die ihre Freizeit geopfert hatten, um einen Artikel zu verfassen. Einen ganz besonderen Dank richtete Varesco diesbezüglich an Walli Kofler, die erste Ansprechpartnerin der Rheuma-Ambulanz Bozen war und immer hilfsbereit gewesen war. Ein Dank ging auch an Dr. Stefan Raffl von der Firma Mediapool, der mit großer Fachkenntnis und Professionalität die Broschüre grafisch gestaltet hatte. Die Broschüre ist nun auch online auf der Homepage der Rheuma-Liga sowohl in deutscher als auch italienischer Sprache abrufbar. Wer eine Broschüre haben möchte, kann sie kostenlos im Büro der Rheuma-Liga während der Öffnungszeiten abholen. Es können gerne auch mehrere Exemplare abgeholt werden, damit diese im Bekannten-und Verwandtenkreis verteilt werden können.

Die Broschüre finden Sie unter dem Link "Nützliche Downloads" auf unserer Homepage!

Jubiläumsfeier

Rheuma-Liga Südtirol feiert 20. Bestehen!

Am 16. Oktober 2010 war es endlich soweit: Die Rheuma-Liga Südtirol feierte im Hotel Sheraton in Bozen das 20 jährige Jubiläum. An die 270 Mitglieder waren der Einladung gefolgt. Präsident Günter Stolz bot in seiner Rede einen kurzen Rückblick auf die vergangenen Jahre und bedankte sich ganz herzlich bei den Gründungsmitgliedern und all jenen, die in den vergangenen 20 Jahren die Rheuma-Liga zu dem gemacht haben, was sie heute ist. Amtsdirektor Ulrich Seitz überbrachte die Grußworte des Landesrates Dr. Richard Theiner, der leider verhindert war. Ulrich Seitz bedankte sich im Namen des Landesrates für den Einsatz und die stets gute Zusammenarbeit mit der Rheuma-Liga. Anschließend folgten dieinteressanten  Referate der Ärzte aus dem In- und Ausland sowie die Präsentation der Jubiläumsbroschüre durch den Sekretär Andreas Varesco. Höhepunkt der Veranstaltung waren aber die Ehrungen. Sibylla Morandell wurde für ihre 18 jährige Tätigkeit als Sekretärin der Rheuma-Liga und ihren besonderen Einsatz für Kinder und Jugendliche mit Rheuma auf einstimmigen Beschluss des Vorstandes hin zum Ehrenmitglied der Rheuma-Liga Südtirol ernannt. Anschließend wurde Vizepräsidentin Margret Herrnhof Prast angesichts ihrer großen Leistungen um die Rheuma-Liga und den enormen Einsatz über 18 Jahre als Präsidentin derselben zur Ehrenpräsidentin ernannt. Beide Geehrten war die Freude regelrecht ins Gesicht geschrieben, die Überrraschung war geglückt. Die Veranstaltung wurde durch die schönen musikalischen Klänge der Unterlandler Stubenmusik umrahmt. Reichlich Stoff zum Plaudern hatten die Anwesenden beim anschließenden Buffet.

Ehrung für Gründerin der Rheuma-Liga

Margret Herrnhof Prast mit Verdienstmedaille des Landes Tirol ausgezeichnet!

Am Sonntag, den 15. August, dem Hohen Frauentag, fand in Innsbruck die Verleihung der Tiroler Landesverdienstmedaille an verdiente Persönlichkeiten aus Nord- und Südtirol durch die Landeshauptleute Günther Platter und Luis Durnwalder statt. Unter den Geehrten befindet sich auch die ehemalige Präsidentin und nunmehrige Vizepräsidentin der Rheuma-Liga Südtirol Margret Herrnhof Prast. Auf die Initiative von Frau Margret Herrnhof Prast wurde vor 20 Jahren die Rheuma-Liga Südtirol als Selbsthilfeorganisation für Menschen mit rheumatischen Erkrankungen gegründet. Frau Prast stand dem ehrenamtlichen Verein über 18 lange Jahre als Präsidentin vor und organisierte mit ihren Mitarbeitern Edith Höller, Sybilla Morandell, Otto Preyer, Emil Sperandio, Erna Höller und Guerino Gaetani die Warmwasser- und Trockengymnastikgruppen sowie die beliebten Meer- und Kuraufenthalte. Frau Prast und ihren Mitstreitern und Mitstreiterinnen haben die Rheumakranken Südtirols viel zu verdanken. Und zwar nicht nur die Existenz der Rheuma-Liga mit ihren heutigen 1200 Mitgliedern, sondern auch die Aufklärung der Gesellschaft über das oft unterschätzte Thema Rheuma. So viel Ehrenamtlichkeit, freiwilliger und sozialer Einsatz ist nicht selbstverständlich und deshalb umso lobenswerter. Mit der Verleihung der Verdienstmedaille des Landes Tirol hat das nun auch das offizielle Tirol den beherzten Einsatz von Frau Prast dankend anerkannt. „Im Namen aller Mitglieder gratuliere ich der Gründerin Frau Prast zu dieser hohen Auszeichnung, die sie sich redlich verdient hat. Gleichzeitig bedanke ich mich bei ihr und ihren HelferInnen für das Geleistete und spreche ihnen allen meine Hochachtung aus", so der Präsident Günter Stolz anlässlich der Verleihung.

Rheuma-Liga Bayern zu Gast!

"Es ist des Lernens kein Ende." In diesem Spruch vom deutschen Komponisten Robert Schumann liegt sehr viel Weisheit. Die Rheuma-Liga Südtirol hat sich mehr denn je diesen Spruch auf ihre Fahne geschrieben, gilt es doch, im Sinne der vielen Mitglieder und aller Betroffenen das angereicherte Wissen zu vermehren, um die größtmögliche Hilfe bieten zu können. Und eines steht fest: Gemeinsam kann man mehr erreichen als im Alleingang! Deshalb sucht die Rheuma-Liga Südtirol immer wieder den Kontakt zu anderen Selbsthilfeorganisationen im Alpenraum. Denn: Die Rheumakranken haben sehr oft mit ähnlichen Problemen und Schwierigkeiten zu kämpfen und der gegenseitige Gedanken- und Erfahrungsaustausch ist also im wahrsten Sinne des Wortes "Gold wert". Ganz im Zeichen des Erfahrungsaustausches stand das Treffen mit den Vertretern des bayrischen Landesverbandes der Deutschen Rheuma-Liga vor wenigen Tagen in Eppan. Der Einladung der Rheuma-Liga Südtirol waren die Geschäftsführerin Frau Fratermann und der Schatzmeister Herr Brandes gefolgt. In einem mehrstündigen Gespräch stellten die Freunde aus Bayern ihr Organisationsmodell und ihr weites Tätigkeitsfeld ausführlich vor. Dabei gilt zu erwähnen, das die Rheuma-Liga Bayern sehr gut dasteht und ihren Mitgliedern ein reichhaltiges Angebot samt Schulungen und den mannigfaltigsten Serviceleistungen bietet. Im Verlaufe der Diskussion zeigte sich aber auch, dass die Rheumakranken in Bayern und in Südtirol mit ähnlichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben und dass deswegen noch allerhand zu tun bleibt. Einig waren sich die Teilnehmer in einem: Die Zusammenarbeit der beiden Organisationen soll ausgebaut werden! Der Präsident der Rheuma-Liga Südtirol Günter Stolz meinte am Ende des Treffens: "Wir bedanken uns bei den Freunden aus Bayern, dass sie den langen Weg nicht gescheut haben, um sich mit uns zu unterhalten. Die Rheuma-Liga Südtirol kann einiges vom Landesverband Bayern lernen. Wir hoffen, dass wir die Zusammenarbeit in Zukunft noch weiter intensivieren können, denn ich bin sicher, dass alle Betroffenen davon profitieren! In diesem Sinne ein herzliches Danke und auf ein baldiges Wiedersehen!"

 

Bericht

Erfolgreiche Nordic Walking Einheiten!

Der Präsident der Rheuma-Liga Südtirol Günter Stolz zeigt sich erfreut über den großen Erfolg des Nordic Walking Programms. Die Rheuma-Liga Südtirol hat in diesem Jahr erstmals probeweise Nordic Walking Wanderungen für die Mitglieder organisiert, die von ausgebildeten und erfahrenen Instrukteuren geleitet worden sind. Das neue Angebot wurde von rund 70 Mitgliedern genutzt, die in vier Gruppen aufgeteilt waren. Die Nordic Walking Wanderungen fanden im Montiggler Wald, im Unterland und im Bozner Raum statt. Insgesamt wurden zehn Einheiten in der Zeit zwischen April und Ende Juni durchgeführt. Präsident Stolz ist positiv überrascht vom regen Interesse der vielen Mitglieder an der neuen Aktivität und sichert zu, dass die Nordic Walking Übungen auch im kommenden Herbst organisiert werden. Die bereits bestehenden Gruppen sollen beibehalten werden, neue Gruppen sollen in Schlanders, Brixen und Vahrn zusammengestellt werden. „Wer an den Kursen im Herbst teilnehmen möchte, sollte sich alsbald im Büro der Rheuma-Liga bei der Frau Sekretärin Angelika Spitaler melden. Wir von der Rheuma-Liga werden weiterhin alles geben, um unseren Mitgliedern geschonte Bewegung in Gemeinschaft mit anderen Betroffenen zu bieten“, verspricht der Präsident Günter Stolz.

Vorstellung in Vahrn

Vor kurzem hatte die Rheuma-Liga Südtirol zu einem Vortrag ins Vereinshaus von Vahrn geladen, um sich und die Tätigkeit des ehrenamtlichen Vereins den Anwesenden vorzustellen. Der Einladung waren in etwa 100 Interessierte gefolgt. Der Präsident der Rheuma-Liga Südtirol Günter Stolz begrüßte mit großer Freude die Primarin der Abteilung für physische Rehabilitation am Krankenhaus Brixen Dr. Gertraud Gisser und den Rheumatologen am Krankenhaus in Brixen Dr. Ottmar Bernhard, die im Anschluss daran fachkundige Vorträge zum großen Thema Rheuma hielten. In ihren Vorträgen gingen die beiden Referenten auf die Themen Ernährung, medikamentöse Behandlung, Rehabilitation, Früherkennung in Zusammenhang mit rheumatischen Erkrankungen genau ein. Nach den Vorträgen stellten sich Dr. Gisser und Dr. Bernhard den Fragen der anwesenden Zuhörer. Abschließend kündigte der Präsident der Rheuma-Liga Günter Stolz an, dass sich der Verein auch weiterhin mit vollem Einsatz um die Anliegen der vielen tausend Betroffenen in Südtirol kümmern werde. Außerdem sei der Verein darum bemüht, das Angebot der Rheuma-Liga im Eisacktal, beispielsweise die Wassergymnastik und die Nordic Walking Einheiten, auszubauen. Einen ganz besonderen Dank richtete Stolz an die Zonenleiter der Rheuma-Liga im Eisacktal Erna und Arthur Oberhofer. „Erna Oberhofer arbeitet nunmehr schon mehr als 20 Jahre ehrenamtlich für die Rheuma-Liga Südtirol, dafür gebührt ihr großer Dank und Anerkennung", so Stolz abschließend.

Vorstellung in Schlanders

Schlanders: Rund 100 Interessierte bei Vorstellung der Rheuma-Liga – Gastvortrag des Rheumatologen Dr. Armin Maier

 Die Rheuma-Liga Südtirol hat unlängst zu einer Vorstellung der Organisation und zum Referat über rheumatische Erkrankungen durch den Rheumatologen und Leiter der Rheumaambulanz am Krankenhaus Bozen Dr. Armin Maier geladen. Der Präsident der Rheuma-Liga Günter Stolz konnte mehr als 100 Betroffene und Interessierte aus dem ganzen Vinschgau sowie die Vizebürgermeisterin der Gemeinde Schlanders Frau Holzner Wunderer Monika begrüßen. In seiner Ansprache betonte Präsident Stolz, dass es der entschiedene Wunsch der Rheuma-Liga sei, das Angebot für die vielen Rheumakranken im Vinschgau auszubauen. Die Rheuma-Liga sei zurzeit intensiv damit beschäftigt, ein geeignetes Schwimmbad im Vinschgau ausfindig zu machen, damit die Betroffenen dort unter Anleitung von ausgebildeten Physiotherapeuten die gelenkschonende Warmwassergymnastik betreiben könnten. Bei der Warmwassergymnastik werde das Wasser auf 33°C aufgewärmt, was eine schonende Bewegung erlaube. Des Weiteren stellte der Präsident die Zielsetzungen und Aktivitäten der Rheuma-Liga vor. Anschließend dankte Stolz von Herzen Frau Rita Feierabend, die den Abend organisiert hatte und sich bereit erklärt hat, sich als Zonenleiterin der Rheuma-Liga im Vinschgau um die Anliegen der Mitglieder vor Ort zu kümmern. Höhepunkt des Abend war das Referat des bekannten Rheumatologen und Leiters der Rheumaambulanz Bozen Dr. Armin Maier über rheumatische  Krankheitsbilder, wobei klar hervorging, dass Rheuma keine „Alte Leute Krankheit“ sei. Dr. Maier beantwortete zum Schluss noch einige Fragen aus dem Publikum. „Wir werden alles unternehmen, um den Rheumakranken im Vinschgau eine Stütze zu sein und wir werden versuchen, das Angebot im Vinschgau auszubauen. Nähere Informationen können auf unserer Homepage www.rheumaliga.it jederzeit entnommen werden, für weitere Informationen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung“, so Präsident Günter Stolz.

 

 

 

Bericht

Bericht über die Vollversammlung der Rheuma-Liga am 27. März in St. Pauls!

Am Samstag, den 27. März 2010 ging in St. Pauls die ordentliche Vollversammlung der Rheuma-Liga Südtirol über die Bühne. Der Präsident der Rheuma-Liga Günter Stolz konnte neben dem Vizebürgermeister von Eppan Rudolf Gutgsell und dem Amtsdirektor Ulrich Seitz die zahlreich erschienen Mitglieder begrüßen. Der Präsident ließ in seiner Rede das Jahr 2009 Revue passieren, ein sehr arbeitsreiches Jahr, das einige Neuerungen mit sich brachte, beispielsweise die Beschaffung der Informationsmaterialien, den Ausbau des Angebotes zur beliebten Warmwasser- und Trockengymnastik, die Einrichtung einer Homepage, die Eintragung des Vereines in das Landesverzeichnis der ehrenamtlich tätigen Vereine und vieles mehr. Nach dem ausführlichen Tätigkeitsbericht des Präsidenten überbrachte der geschätzte Vizebürgermeister der Gemeinde Eppan Rudolf Gutgsell die Grüße der Gemeindeverwaltung. Er fand lobende Worte für die Arbeit der Rheuma-Liga und versprach eine weitere gute Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung. Danach sprach der Amtsdirektor Ulrich Seitz. Er zeigte sich erfreut über die gute Zusammenarbeit mit der Rheuma-Liga und erwähnte, wie wichtig der ständige Gedankenaustausch sei und dass dieser weiter intensiviert werden sollte. Er gab auch einen vorzüglichen Überblick über anstehende Neuerungen, die Rheumapatienten betreffen. Anschließend stellte das Vorstandsmitglied Sibylla Morandell die Rechnungsbilanz des Jahres 2009 mittels eine PowerPoint-Präsentation vor und eröffnete nach der Entlastung des Vorstandes durch die Mitglieder den Anwesenden den Finanzplan für 2010, der von den Mitgliedern genehmigt wurde. Der Sekretär der Rheuma-Liga Andreas Varesco stellte dann den Tätigkeitsplan für 2010 vor und erklärte, dass sich die Rheuma-Liga Südtirol im heurigen Jahr verstärkt für die Einbindung der Mitglieder und den Ausbau des Angebotes einsetzen werde. Beim anschließenden Büffet hatten die Mitglieder, Zeit zum Plaudern und sich zu unterhalten. 

Bericht

Interregionale Rheumatagung in Trient ein großes Ereignis!

Am Samstag, den 20. März 2010 fand in Trient die mit Spannung erwartete und von der ATMAR im Trentino, der Rheumaliga aus Nordtirol und der Rheuma-Liga Südtirol gemeinsam initiierte und organisierte interregionale Rheumatagung statt. Die äußerst fleißige und kompetente Präsidentin der ATMAR Frau Dr. Annamaria Marchionne konnte zahlreiche Experten und wahre Koryphäen auf dem Gebiet der Rheumatologie begrüßen. Nach den bewegenden und engagierten Grußworten der ATMAR Präsidentin Annamaria Marchionne begrüßte der Regionalratspräsident Marco Depaoli die vielen Anwesenden und überbrachte die besten Grüße der Regionalverwaltung. Im Anschluss sprachen die Präsidentin der Rheumaliga Nordtirol Frau Thurner Edith und der Präsident der Rheuma-Liga Südtirol Günter Stolz einige Worte der Begrüßung. Präsident Stolz verwies in seiner Ansprache auf die Wichtigkeit der verbesserten Zusammenarbeit der Selbsthilfegruppen innerhalb der Europaregion Tirol. Er bedankte sich aufs herzlichste bei Frau Dr. Annamaria Marchionne für die geleistete Arbeit und lobte sie für ihren Einsatz für die Rheumakranken. Die Rheumatagung in Trient moderierten der Leiter der Rheumaambulanz am Krankenhaus in Bozen Dr. Armin Maier und sein Kollege, der Leiter der Rheumatologie am Krankenhaus in Trient Dr. Giuseppe Paolazzi. Danach folgten ausführliche und hochinteressante Vorträge von Dr. Christian Dejaco von der Medizinischen Universität Graz, Abteilung Rheumatologie, Frau Dr. Valeria Gerloni, Fachfrau für Juvenile Rheumatologie aus Mailand, Frau Dr. Annunziata Di Palma Rheumatologin für Kinder am Krankenhaus in Trient,  Dr. Wolfgang Halder vom Landeskrankenhaus Hochzirl in Tirol,  Dr. Roberto Bortolotti, Abteilung Rheumatologie am Krankenhaus in Trient,  Professor Andrea Doria, Lehrstuhl für Rheumatologie an der Universität Padova, Professor Marcello Govoni, Lehrstuhl für Rheumatologie an der Universität von Ferrara, Dr. Armin Maier, Leiter der Rheumatologie am Krankenhaus in Bozen, Frau Psychologin Mara Marchesoni. Die Anwesende lauschten mit großem Interesse den Ausführungen der Referenten. Auch die rund 30 Mitglieder der Rheuma-Liga Südtirol, für die die Rheuma-Liga Südtirol einen eigenen Bus organisiert hatte, zeigten sich sehr angetan von den Vorträgen. Gegen 16:00 Uhr machte sich die Delegation der Rheuma-Liga geschafft aber bereichert mit vielem Wissen auf den Weg nach Südtirol. "Die interregionale Rheumatagung war ein Meilenstein in der Zusammenarbeit zwischen den Selbsthilfegruppen aus dem Trentino, aus Nordtirol und aus Südtirol. Wir werden künftig noch mehr darum bemüht sein, die Kontakte und den Gedankenaustausch mit den anderen Selbsthilfegruppen aus den benachbarten Gebieten zu intensivieren", erklärt der Präsident der Rheuma-Liga Südtirol Günter Stolz.

Neu!!

Zuweisung der 5 Promille Ihrer Steuern

Um der Rheuma-Liga Südtirol die 5 Promille Ihrer Steuern zukommen zu lassen, genügt es, dass Sie ihre Unterschrift im entsprechenden Feld der Steuererklärung leisten und darunter die Steuernummer der Rheuma-Liga Südtirol eintragen.

Die Steuernummer der Rheuma-Liga Südtirol lautet: 94025090211

Ankündigung

Live-Sendung im TCA

Am 17. März 2010 um 21.00 Uhr wird in der Fernsehsendung "MEETING" des TCA, unter Leitung von Frau Dr. Vittoria Agostini, eine Live-Sendung zur Interregionalen Tagung in Trient am 20. März 2010 stattfinden. Anwesend werden der Rheumatologe Dr. Paolazzi aus Trient, die Präsidentin der Trientner Rheuma Vereinigung ATMAR Frau Annamaria Marchionne, der Rheumatologe Dr. Armin Maier des Krankenhauses Bozen und der Präsident der Rheuma-Liga Südtirol Günter Stolz, sein. Diese Sendung wird regional ausgestrahlt, mit der Möglichkeit aller Zuschauer telefonisch einzugreifen.

Ankündigung

Ordentliche Vollversammlung der Rheuma-Liga Südtirol

Am 27. März 2010 um 17.00 Uhr wird die ordentliche Vollversammlung der Rheuma-Liga Südtirol im Versammlungsraum der Volksschule in St. Pauls stattfinden. Dabei wird den Mitgliedern die Bilanz des Jahres 2009 vorgestellt und die für das Jahr 2010 geplanten Tätigkeiten präsentiert.

Ankündigung

Interregionales Symposium in Trient am 20. März 2010

Am 20. März 2010 wird unter Mitwirkung der Rheuma-Liga Südtirol das große interregionale Treffen mit der Rheumatagung in Trient stattfinden. Dieses Treffen ist dazu angetan, den Gedankenaustausch auf medizinischer und persönlicher Ebene im Raum der Europaregion Tirol zu verstärken. Die Rheuma-Liga Südtirol wird für ihre Mitglieder Busse zum Symposium nach Trient organisieren. Alle Interessierten sind gebeten sich unter der Nummer 0471 97 99 59 vorzumerken.

Bericht

Gruppenleitertreffen der Rheuma-Liga Südtirol!

Am Samstag, 27. Februar 2010 hat der Präsident der Rheuma-Liga Südtirol Günter Stolz die Gruppenleiter zu einem Treffen in Eppan eingeladen. Nach der Begrüßung erörterte der Präsident den neu gewonnenen Gruppenleitern ihre Rechte und Pflichten, und erklärte allen Anwesenden die Neuerungen in der Organisation der Rheuma-Liga Südtirol. Auch wurde der Versicherungsschutz angesprochen, und die damit zusammenhängende Notwendigkeit der Einzahlung des fälligen Mitgliedsbeitrages für das Jahr 2010. Zum Abschluß bedankte sich der Präsident nochmals bei allen Gruppenleitern, ohne deren wertvolle Mitarbeit viele Aktivitäten der Rheuma-Liga Südtirol nicht möglich wären.

Bericht

Die Rheuma-Liga zu Gast im Sarntal!

Am 28.01.2010 war die Rheuma-Liga Südtirol mit dem Präsidenten Günter Stolz, dem Vorstandsmitglied Christine Peterlini und dem Sekretär Dr. Andreas Varesco auf Einladung von Frau Margaret Kienzl zu Gast in Weißenbach im Sarntal. Frau Kienzl hatte dankenswerterweise in der Grundschule von Weißenbach einen Vortragsabend der Rheuma-Liga organisiert, welcher die Vorstellung der Rheuma-Liga und ein Referat des Rheumatologen am Bozner Krankenhaus Dr. Bernd Zagler zum Ziel hatte. Zu Beginn begrüßte der Präsident Günter Stolz die Anwesenden und gab einen Überblick über die Tätigkeiten und die Einsatzfelder der Rheuma-Liga. Im Anschluss daran stellte der Sekretär Dr. Andreas Varesco die Organisation und ihren Aufbau mit einer Powerpoint-Präsentation vor. Er ging auf die wichtigsten Daten und Fakten der Rheuma-Liga ein und präsentierte die Vorhaben für das Jahr 2010. Höhepunkt des Abends bildete das Referat des Rheumatologen Dr. Bernd Zagler. In seinem sehr interessanten und gut verständlichen Vortrag spannte Dr. Zagler einen Bogen von der Geschichte der Rheumatologie bis heute. Er ging zudem mit einer Powerpoint-Präsentation auf die verschiedenen Krankheitsbilder und den Behandlungsmöglichkeiten ein. Besonders hervorgehoben hat Dr. Zagler folgende drei Aspekte:

- Rheuma ist keine "Alte Leute Krankheit"

- Besonders wichtig sei ein Rheuma-Netzwerk

- Die Früherkennung von Rheuma sei sehr bedeutend

Nach dem Vortrag beantwortete Dr. Zagler die Fragen aus dem Publikum. Abschließend dankte der Präsident Günter Stolz nochmals aufrichtig Frau Kienzl für die Organisation des Vortrages und versicherte den Anwesenden, dass die Rheuma-Liga ihre Tätigkeit im Sarntal ausweiten werde. Zurzeit laufen im Sarntal zwei Gruppen der Wassergymnastik in Astfeld im Hotel Alpenblick. Die Veranstaltung fand bei einem Büffet ihren Ausklang.

Ankündigung

Morbus Bechterew Gruppe Tirol feiert 25 jähriges Bestehen!

Die Rheuma-Liga Südtirol freut sich, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass die Morbus Bechterew Vereinigung Tirol am 20. Februar 2010 in Innsbruck ihr 25 jähriges Bestehen feiert. Der Präsident der Rheuma-Liga Südtirol Günter Stolz wird bei dieser Jubiläumsfeier teilnehmen. Wer an dieser Veranstaltung ebenfalls teilnehmen möchte, möge sich bei der Sekretärin Frau Angelika Spitaler melden, damit eventuell Fahrgemeinschaften gebildet werden können!

Bericht über die ao. Vollversammlung

Großer Tag für die Rheuma-Liga - Außerordentliche Vollversammlung genehmigt neues Statut!

Der vergangene Samstag, der 16. Jänner 2010 war ein sehr bedeutender Tag für die Rheuma-Liga Südtirol. Nach der Begrüßung der anwesenden Mitglieder durch den Präsidenten der Rheuma-Liga Günter Stolz und dessen ausführliche Erklärungen über die Notwendigkeit des neuen Statuts übernahm der Herr Notar Dr. Herald Kleewein das Wort und ging auf einige Details des neuen Statuts ein. Im Anschluss daran wurde das neue Statut einstimmig genehmigt. Damit erfüllt die Rheuma-Liga Südtirol endlich alle vom Land Südtirol vorgeschriebenen Voraussetzungen, um in das Landesverzeichnis der ehrenamtlich tätigen Vereine eingetragen werden zu können. Die Eintragung in das Landesverzeichnis ermöglicht künftig ein noch besseres und effizienteres Arbeiten für die vielen Betroffenen. Außerdem wird es unseren Mitgliedern durch diese Maßnahme in Zukunft möglich sein, die fünf Promille bei der Steuererklärung der Rheuma-Liga Südtirol zukommen zu lassen. Die außerordentliche Vollversammlung genehmigte auch die Eintragung der Rheuma-Liga als juristische Person des Privatrechtes. In Anbetracht der negativen Ereignisse in den letzten Jahren in Bezug auf das freiwillige Vereinswesen, wo Obleute und Vorstände wegen eines tragischen Unfalles beinahe um den ganzen Besitz gebracht worden wären, war diese Maßnahme zur Absicherung unverzichtbar geworden. Die außerordentliche Vollversammlung endete mit einem kleinen Umtrunk, der den Anwesenden die Gelegenheit bot, sich noch ein wenig zu unterhalten. Abschließend geht ein herzlicher Dank an die Raiffeisenkasse Überetsch für die Bereitstellung des Saales!

Wichtiges Treffen

Erfolgreiches Treffen mit Sanitätsdirektor Dr. Oswald Mayr!

Am 15. Dezember traf der Präsident der Rheuma-Liga Südtirol, Günter Stolz, den Sanitätsdirektor Dr. Oswald Mayr zu einer wichtigen Aussprache. Der Präsident brachte die wichtigsten Anliegen unserer Mitglieder vor, beispielsweise die zu langen Wartezeiten auf die notwendigen Physiotherapien, die bessere Organisation und Koordination der Ressourcen in Bezug auf die ärztliche Versorgung der Rheuma-Patienten, den Wunsch nach einem Kompetenzzentrum und die Aufrechterhaltung der Zahl der diensthabenden Rheumatologen in Südtirol und vieles mehr. Der Präsident übergab dem Herrn Sanitätsdirektor gleichzeitig das Memorandum, das auch dem Herrn Landesrat Dr. Richard Theiner übergeben worden war und die wichtigsten Forderungen und Anliegen der Rheuma-Liga Südtirol enthält. Der Herr Sanitätsdirektor Dr. Oswald Mayr zeigte sich erfreut über das Treffen und versprach, dass keine Stellen im Bereich der Rheumatologie abgebaut würden, das heißt, dass die Stellen jener  Rheumatologen, die künftig in Pension gingen, nachbesetzt und nicht gestrichen würden.

Es wurde bei dieser Gelegenheit vereinbart, dass es jährlich drei dieser Treffen geben sollte, um den Gedankenaustausch und die Kommunikation auszubauen.

"Wir werden uns auch weiterhin für die Anliegen unserer Mitglieder mit starker Stimme bei den Verantwortlichen einsetzen", sagt der Präsident der Rheuma-Liga Günter Stolz.

Bericht über die Reise nach Ischia

Fahrt der Rheuma-Liga nach Ischia! Ein unvergessliches Erlebnis!

Die Rheuma-Liga Südtirol hat im heurigen Jahr vom 02. November bis zum 15. November  eine Reise nach Ischia für interessierte Mitglieder organisiert. Abfahrt war am ersten November um 22:30 Uhr von Bozen aus, um 07:30 Uhr war die Ankunft in Neapel, mit der Fähre ging es dann weiter zum Bestimmungsort. Um 11:00 Uhr konnten die Reisenden endlich ins Hotel Sorriso Therme Resort einchecken. Leider regnete es in den ersten beiden Tagen, doch standen doch einige Aktivitäten auf dem Programm: schwimmen, Kurbesuche, Karten spielen. Auch in den nächsten Tagen war stets für Unterhaltung, Spaß und Entspannung gesorgt. Es wurde eine Inselrundfahrt, ein Watt-Turnier und eine Wanderung zum Monte Epomeo unternommen. "Wir haben wunderschöne Tage in Ischia verbracht und haben  bleibende Erinnerungen mit nach Hause genommen! Die Reise nach Ischia wird sicher auch im nächsten Jahr stattfinden", so der Präsident der Rheuma-Liga und Organisator der Reise Günter Stolz.

Gesundheitsbericht online!

Der Gesundheitsbericht 2008 ist im Netz!

Seit heute ist der diesjährige Gesundheitsbericht im Netz abrufbar. Den Gesundheitsbericht finden Sie unter :

http://www.provinz.bz.it/eb/download/Gesundheitsbericht_2008_TED.pdf

Hier wird der volle Wortlaut des Stol-Artikels wiedergegeben:

Gesundheitsbericht: Ein Viertel der Südtiroler chronisch krank

Fast 20 Jahre wurde der Landesgesundheitsbericht in Papierformat veröffentlicht, heuer erscheint er erstmals online. An den Inhalten ändert sich deshalb aber nichts: Der Bericht enthält Daten, Fakten und Trends zum Südtiroler Gesundheitswesen und dessen Entwicklung.

Heute Vormittag wurde der Landesgesundheitsbericht auf dem Bozner Messegelände von Landesrat Richard Theiner, Dr. Oswald Mayr, dem Direktor des Südtiroler Sanitätsbetriebs, sowie der Koordinatorin der Epidemiologischen Beobachtungsstelle, Dr. Carla Melani, vorgestellt.

26 Prozent der Südtiroler leiden unter chronischen Krankheiten. Für dieses Viertel der Bevölkerung werden fast drei Viertel des Gesundheitsbudgets ausgegeben.

Frauen gefährdeter als Männer

Im Jahr 2008 betrug der Anteil der Südtiroler mit mindestens einer chronischen Krankheit 25,8 Prozent. Frauen sind etwas stärker gefährdet als die Männer, mindestens an einer chronischen Pathologie zu erkranken. Berücksichtigt man nur die Bevölkerung ab 65 Jahren, leiden 70 Personen pro 100 an mindestens einer chronischen Krankheit.

Lebenserwartung weiter sehr hoch

Die Lebenserwartung bei der Geburt beträgt (Jahr 2006) dennoch 78,8 Jahre für die Südtiroler und 84,6 Jahre für die Südtirolerinnen.

ISTAT-Schätzungen für das Jahr 2007 zufolge haben die Südtiroler eine höhere Lebenserwartung als der gesamtstaatliche Durchschnitt: Ein Südtiroler lebt demnach 79,1 Jahre lang, in Italien kommt ein Mann auf eine Lebenserwartung von 78,4 Jahren. Südtirolerinnen haben eine Lebenserwartung von 84,8 Jahren, bei Italienerinnen sind es 83,8 Jahre. Nur die Region Marken hat höhere Werte.

Rauchen für 34 Prozent der Todesfälle verantwortlich

Rauchen ist „die häufigste, leicht vermeidbare Todesursache“, heißt es im Gesundheitsbericht. Rauchen ist für rund 28 Prozent der Todesfälle wegen Tumor-Erkrankungen und für 34 Prozent aller Todesfälle in Südtirol verantwortlich.

Der Konsum von Tabak ist Grund für 75 Prozent der Tumoren der Mundhöhle, des Rachens und der Speiseröhre und für 80 Prozent der Lungentumoren.

34,1 Prozent der Südtiroler zwischen 18 und 69 Jahren rauchen - 34,8 Prozent der Männer und 23,6 Prozent der Frauen. Jugendliche sind stärker davon betroffen: Im Alter zwischen 18 und 24 Jahren rauchen 54,2 Prozent.

Viele trinken

Im Jahr 2008 wurden von den Diensten für Abhängigkeitserkrankungen des Landes 833 Personen mit Drogenproblemen versorgt. Das sind durchschnittlich gesehen 3,1 Patienten pro 1.000 Einwohner im Alter zwischen 15 und 54 Jahren.

32 Prozent der Südtiroler zwischen 18 und 69 Jahren trinken Alkohol außerhalb der Mahlzeiten; 24,4 Prozent davon trinken vorwiegend außerhalb der Mahlzeiten; 16,9 Prozent haben sechs oder mehr alkoholische Getränke zu einem einzigen Anlass im letzten Monat konsumiert.

12,4 Prozent sind starke Trinker: Männer konsumieren mindestens drei alkoholische Getränke am Tag, Frauen zwei.

Häufigste Todesursache

Die Krankheiten des Herzkreislaufsystems sind für 39,0 Prozent der Todesfälle in Südtirol verantwortlich.

Die häufigsten Todesursachen bei Krankheiten des Kreislaufsystems waren im Jahr 2006 Infarkte, Angina pectoris und Herzerkrankungen mit 259 Todesfällen unter den Männern und 280 unter den Frauen.

Bösartige Tumoren

Zweithäufigste Todesursache sind Tumorerkrankungen (Frauen 28,4 Prozent der Todesfälle, Männer 37,2 Prozent).

Zwischen 2001 und 2005 verstarben pro Jahr durchschnittlich 619 Männer an Tumorerkrankungen (265,4 Todesfälle pro 100.000 Einwohner) und 503 Frauen (210 Todesfälle pro 100.000).

Für das Jahr 2008 wurden für Südtirol insgesamt 1.287 Todesfälle aufgrund von Tumoren geschätzt, davon 722 unter den Männern und 565 unter den Frauen. Offizielle Daten liegen nicht vor.

Bei Kindern (0-14 Jahre) gab es zwischen 2001 und 2005 durchschnittlich 26 Tumorfälle bei den Jungen und 21 bei Mädchen.

Unter den Männern sind die häufigsten Todesursachen das Lungen-Karzinom (20,2 Prozent der Fälle), das Darm-Karzinom (12,0 Prozent), das Prostata-Karzinom m (11,0 Prozent), das Magen-Karzinom (8,2 Prozent) und das Leber-Karzinom (6,3 Prozent).

Bei den Frauen ist das Mamma-Karzinom für die meisten Todesfälle verantwortlich (16,7 Prozent), gefolgt vom Darm-Karzinom (11,9 Prozent), vom Lungen-Karzinom (9,1 Prozent), vom Magen-Karzinom (8,4 Prozent) und vom Pankreas-Karzinom (8,2 Prozent).

Vier neue AIDS-Fälle

2008 gab es 54 Tuberkulosefälle; von den Erkrankten waren 25 Ausländer.

In Italien wurden im vergangenen Jahr 977 neue AIDS-Fälle gemeldet, in Südtirol waren es vier. Die Melderate der neuen HIV-Infektionen belief sich auf Landesebene im Jahr 2007 auf 8,2 pro 100.000 Einwohner (4,7 im Jahr 2006).

Zwischen 1982, als AIDS in Italien zum ersten Mal diagnostiziert wurde, und 2008 gab es unter den Südtirolern 266 offiziell bekanntgewordene Fälle von AIDS.

Durchschnittsalter von Frauen bei Entbindung

Im Jahr 2008 wurden in Südtirol 5.607 Kinder geboren, 5.268 davon von ansässigen Müttern (94,0 Prozent). 23,6 der Geburten erfolgten durch Kaiserschnitt. Nur zwölf Geburten fanden zuhause statt. 1,8 Prozent aller Geburten waren Mehrlingsgeburten (insgesamt 198 Neugeborene).

Bei der Geburt war die Mutter im Durchschnitt 31,3 Jahre alt. Das Durchschnittsalter des Vaters lag im Jahr 2008 bei 34,7 Jahren. Fast jede zweite Südtirolerin (42,7 Prozent) ist bei der Entbindung unverheiratet.

Ausgaben: 2510 Euro pro Kopf

Auf 1246,873 Millionen Euro beliefen sich die öffentlichen Gesamtausgaben für das Gesundheitswesen im Jahr 2008 - das entspricht 2510 Euro pro Kopf. 2007 waren es noch rund 1195 Millionen Euro bzw. 2433 Euro.

„Mit der weiterhin steigenden Lebenserwartung und den großen Fortschritten der Medizin und Medizintechnik ist die Nachfrage nach mehr und weiteren medizinischen Leistungen vorprogrammiert, während die öffentlichen Mittel für die Gesundheitsausgaben nicht in gleichem Maß wachsen können", erklärte Landesrat Theiner.

Doch Südtirol liege im internationalen Vergleich gut. „In Österreich stiegen die Krankenhauskosten innerhalb eines Jahres um 6,7 Prozent, in Südtirol konnten wir die Steigerung auf 2,5 Prozent halbieren. Das ist bereits ein großer Erfolg, denn wir haben gleichzeitig keine Leistungen für Patienten eingespart", so Theiner.

Das Gesundheitswesen könne durch den demografischen Wandel - die Bevölkerung wird durchschnittlich immer älter - und die Fortschritte der Medizin nicht kostengünstiger werden.

„Der Gesundheitsbericht zeigt, wohin die Entwicklung geführt werden muss: Krankenhäuser müssen flexibel werden und sich spezialisieren; Betreuung und Pflege in den Sprengeln und Zuhause müssen gefördert werden", gab der Landesrat die Richtung für die Zukunft vor.

In Zukunft sollen die ordentlichen Aufenthalte in Krankenhäusern reduziert werden, die Tagesaufenthalte, das sogenannte Day Hospital, weiter gesteigert.

„Anteil der Landesausgaben unterdurchschnittlich"

„Der Anteil der Landesausgaben für das öffentliche Gesundheitswesen - das über 90 Prozent der Gesundheitsleistungen im Land abdeckt - betrug 2008 6,95 Prozent des Südtiroler Bruttoinlandsproduktes", so Theiner.

„Dazu kommen noch private Ausgaben, die 0,65 Prozent des BIP ausmachen. Insgesamt beliefen sich die Gesundheitsausgaben 2008 also auf 7,6 Prozent des BIP."

Das sei deutlich unter dem Ausgabenniveau Österreichs (7,7 Prozent öffentliche Ausgaben, 2,4 Prozent private, Gesamt 10,1 Prozent), Deutschlands (8,1 Prozent öffentliche Ausgaben, 2,4 Prozent private, Gesamt 10,5 Prozent) oder der USA (7,0 Prozent öffentliche Ausgaben, 8,3 Prozent private, Gesamt 15,3 Prozent).

Eine insgesamt sehr positive Bilanz, findet der Landesrat: „Ich glaube, dass wir eine gute Verwaltung haben und die Mittel vernünftig eingesetzt werden."

Eckdaten aus dem Gesundheitsbericht 2008:

Lebensstil, Gesundheit

50,4 Prozent der Südtiroler im Alter von 18 bis 69 Jahren sind körperlich aktiv.

31,1 Prozent betreiben regelmäßig Sport.

26 Prozent der Südtiroler Bevölkerung im Alter von 18 bis 69 Jahren gilt als übergewichtig.

34,1 Prozent der Südtiroler im Alter von 18 bis 69 Jahren rauchen; aber: 54,2 Prozent der 18- bis 24-Jährigen rauchen.

Wegen Drogenkonsum versorgte Patienten zwischen 15 und 54 Jahren: 3,1 pro 1000 Einwohner.

Wegen Alkoholkonsum versorgte Patienten: 4,1 pro 1000 Einwohner.

Chronische Krankheiten, häufige Krankheiten, Todesfälle

25,8 Prozent der Bevölkerung leiden an mindestens einer chronischen Krankheit von insgesamt 35 untersuchten chronischen Krankheiten.

Haupt-Todesursache sind Herzkreislauf-Krankheiten (bei Frauen 45,1 Prozent der Todesfälle, bei Männern 32,7 Prozent).

Zweithäufigste Todesursache sind Tumorerkrankungen (bei Frauen 28,4 Prozent der Todesfälle, bei Männern 37,2 Prozent)

73,6 Prozent der Senioren leiden an mindestens einer chronischen Krankheit.

3,5 Prozent der Bevölkerung leiden an Diabetes (17.523 Patienten).

2006 wurden in Südtirol insgesamt 3632 Todesfälle verzeichnet.

Impfungen

2008 wurden in Südtirol insgesamt 161.736 Impfungen verabreicht, 48 Prozent davon gesetzlich vorgeschriebene.

Medizinische Grundversorgung

2008 gab es 269 Allgemeinärzte und 55 Kinderärzte freier Wahl.

In der Hauskrankenpflege wurden 930.967 Leistungen erbracht.

2008 wurden 7,346 Millionen ambulante fachärztliche Leistungen erbracht (14,4 pro Kopf).

In fünf Jahren stieg die Zahl der Facharztleistungen um 17 Prozent an.

st/rb

Bericht

Vorstellung ein riesiger Erfolg!

Der Präsident der Rheuma-Liga Südtirol Günter Stolz zeigt sich hocherfreut über den Ablauf der Vorstellung der Rheuma-Liga im Tannerhof in Girlan am Samstag, den 10. Oktober 2009.

An die 200 Mitglieder und Interessierte waren der Einladung der Rheuma-Liga gefolgt und nach Girlan gekommen. Mit seiner Anwesenheit beehrte die Rheuma-Liga der Landesrat für Gesundheit, Soziales und Familie Dr. Richard Theiner, der trotz der mannigfachen Verpflichtungen und des dichtgedrängten Terminkalenders sich Zeit für die Rheuma-Liga genommen hatte und bis zum Schluss der Veranstaltung geblieben war.

Anwesend waren auch der Vize-Bürgermeister der Gemeinde Eppan Rudolf Gutgsell, der Rheumatologe am Krankenhaus Brixen Dr. Ottmar Bernhard, einige Gemeindevertreter und Gemeindeärzte der Umgebung, sowie Vertreter der öffentlichen Verwaltung und des Gesundheitswesens.

Höhepunkt des Tages bildete der Vortrag des Ehrengastes und Leiters der Rheumaambulanz am Krankenhaus Bozen Dr. Armin Maier. Er gab einen Überblick über das weite Thema Rheuma und ging anhand einer Power-Point-Präsentation auf einige wichtige Krankheitsbilder ein. Er schilderte die notwendigen Maßnahmen und verwies eindringlich auf die Notwendigkeit einer gezielten Behandlung durch die Fachärzte. Anschließend konnten sich die Anwesenden mit gezielten Fragen an ihn wenden, gar einige Damen und Herren nutzten diese Gelegenheit und Dr. Maier antwortete mit großer Kompetenz auf die Fragen.

 " Ich darf mich ganz herzlich bei allen Mitwirkenden und fleißigen Helfern bedanken, die diese Veranstaltung erst möglich gemacht haben. Einen besonderen Dank richte ich auch an Dr. Armin Maier für seine eindrucksvollen Worte. Die Rheuma-Liga Südtirol wird ähnliche Infoveranstaltungen auch in den anderen Landesteilen abhalten", so der Präsident Günter Stolz.

Treffen

Rheuma-Liga Vorstand trifft die Gruppenleiter und Physiotherapeuten!

Am heutigen Samstag, dem 26. September lud der Präsident der Rheuma-Liga Südtirol, Günter Stolz, die Gruppenleiter und Physiotherapeuten zu einem Treffen nach Eppan. Gar einige Gruppenleiter und Physiotherapeuten waren der Einladung gefolgt, um vom Präsidenten die wichtigsten Neuerungen und Entwicklungen aus der Rheuma-Liga und den anstehenden Kursen für die Trocken- und Warmwassergymnastik zu erfahren.  Nach der Begrüßung erörterte der Präsident ausführlich die wichtigsten Rechte und Pflichten der Gruppenleiter und der Physiotherapeuten. Er nahm sich auch die Zeit auf die vielen Fragen zu antworten, die den Anwesenden unter den Nägeln brannten. Außerdem bedankte sich der Präsident bei jenen Gruppenleitern, die nunmehr seit mehr als zwanzig Jahren mit großem Pflichtbewusstsein ihre Gruppen betreuen. Es konnten aber auch andere Mitglieder für die Arbeit als Gruppenleiter gewonnen werden, auch ihnen dankte der Präsident. Nach vielen Informationen gab es noch einen kleinen Imbiss, der allen Anwesenden sichtlich schmeckte! Lachend

Neuheit

Ab sofort neue Faltblätter der Rheuma-Liga zum Herunterladen!

Der Präsident der Rheuma-Liga Günter Stolz teilt allen Besuchern dieser Seite mit Freude mit, dass ab sofort die bald erscheinenden Faltblätter und Plakate der Rheuma-Liga Südtirol hier zum Herunterladen zur Verfügung stehen. Diese Faltblätter und Palkate enthalten wichtige Informationen über die Rheuma-Liga und ihr Angebot und werden in Kürze an vielen Orten aufliegen. Sämtliches Infomaterial ist bald auch im Büro erhältlich und kann dort kostenlos abgeholt werden. "Wir hoffen, dass es uns gelingt, mit diesem Infomaterial die Kenntnisse über Rheuma in Südtirol zu erweitern und neue Mitglieder anzusprechen", so der Präsident Günter Stolz.

Ankündigung

Am 10. Oktober Rheumatagung in Girlan!

Am 10. Oktober wird sich die Rheuma-Liga Südtirol im Tannerhof in Girlan allen Interessierten vorstellen. Erfreulich ist, dass der Leiter der Rheumaambulanz am Krankenhaus in Bozen, Dr. Armin Maier, sich bereit erklärt hat, einen Vortrag über das weitläufige Thema Rheuma zu halten. Im Anschluss an den Vortrag steht Herr Dr. Maier den Anwesenden für eventuelle Fragen zur Verfügung. Außerdem wird die Rheuma-Liga Südtirol einen Einblick in ihre Arbeit und in die anstehenden Arbeiten geben. Der Vortragsabend wird um 17:00 Uhr beginnen und am Ende durch einen kleinen Umtrunk abgerundet werden. "Wir würden uns sehr freuen, viele Interessierte begrüßen zu dürfen", so der Präsident der Rheuma-Liga Südtirol Günter Stolz.

Aktivitäten

Rheuma-Liga Südtirol zu Gast in der Kinderklinik in Garmisch-Partenkirchen/Treffen mit der Klinikleitung

Am 31. Juli 2009 war es endlich soweit: In Vertretung der Rheuma-Liga Südtirol fuhren der Präsident Herr Günter Stolz und der Sekretär Andreas Varesco nach Garmisch Partenkirchen, um die dortige Kinderklinik zu besuchen, sich einen Überblick zu verschaffen und mit der Klinikleitung zusammenzutreffen. Die Kinderklinik in Garmisch Partenkirchen umfasst insgesamt 110 Betten, wovon 90 Betten für Erkrankungen des gesamten rheumatischen Formenkreises reserviert sind. Das Therapieprogramm besteht aus Kunst-, Sport-, Physio- und Psychotherapie. Die Klinik führt einen Schulbetrieb und verfügt über eine Kinderbetreuungsstätte. Die Klinik ist sehr kindergereht ausgestattet, man findeein reiches Angebot: Die Kinder können sch gemeinsam mit einer Physiotherapeutin an einer Kletterwand üben, sich im Schwimmbad aufhalten, eigens konstruierte Roller fahren und sich in der Klinik frei bewegen. Mit Frau Dr. Haefner und Herrn Dr. Haas wurden auh die wichtigsten Fragen für die Zukunft besprochen, die Einführung eines Elternkreises wurde angeregt. Anschließend führte Frau Bunner, zuständig für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Herrn Stolz und Herrn Varesco durch die gesamte Klinik. Es handelte sich um ein sehr lehrreiches Treffen, wobei an dieser Stelle den Mitarbeitern der Kinderklinik für den Empfang herzlich gedankt wird.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Klinik:

www.rheuma-kinderklinik.de

 

Rheuma-Liga Südtirol besucht Rheuma-Zentrum Oberammergau!

Nach der Besichtigung der Kinderklinik in Garmisch Partenkirchen fuhren Herr Stolz und Herr Varesco nach Oberammergau, um im dortigen Rheuma-Zentrum mit den Chefärzten zusammenzutreffen und die wichtigsten Fragen und Themen zu erörtern. Gemeinsam wurde vereinbart, dass vonseiten der Chefärzte ein Beitrag zur Jubiläumsbroschüre der Rheuma-Liga anlässlich deren 20ig jährigen Bestehens 2010 verfasst wird. Die Chefärzte bieten sich auch an, eventuell nach Südtirol zu kommen, um dort einen Vortrag zum Thema Rheuma zu halten. Die Klinikleitung erklärte sich bereit, einzelnen Physiotherapeuten ein kostenloses Praktikum in der Klinik zu gewähren, was von der Rheuma-Liga besonders begrüßt wurde, weil die Physiotherapeuten auf diese Weise einen bessern Einblick in das große Thema Rheuma bekommen. Die Klinikleitung, die Chefärzte und die Vertreter der Rheuma-Liga Südtirol äußerten den Willen auch künftig eine enge Zusammenarbeit zu pflegen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Klinik:

www.rheumazentrum-oberammergau.de